Herzlich Willkommen
bei der Niederösterreichischen Saatbaugenossenschaft

Die NÖ. Saatbaugenossenschaft wurde 1927 mit dem Ziel gegründet, anerkanntes Kartoffelsaatgut zu erzeugen. Die Genossenschaft ist Österreichs einziger Kartoffelzüchter und zugleich größte Saatkartoffelvermehrerorganisation.

 Sortenverfügbarkeit

Folgende Sorten sind aktuell noch verfügbar:

Frühkartoffel: Ranomi

Festkochend: Evita 

Vorwiegend festkochend: Alonso, Husar und Tosca

Mehligkochend: Sokrates

Bei weiteren Sorten sind nur mehr Restmengen vorhanden, nach Anfrage im Büro.

Meires, am 12.02.2019

Generalversammlung 2019

Am 30. Jänner 2019 fand im Gemeindesaal in Windigsteig die Generalversammlung der Niederösterreichischen Saatbaugenossenschaft statt. Obmann Erich Kaltenböck und die Geschäftsführer Dipl.-Ing. Felix Fuchs und Ing. Manfred Herynek konnten eine positive Bilanz 2017/2018 vorlegen. Die Saatgutvermehrungsfläche betrug 2017 in Österreich 1.602 Hektar. Davon wurden von den Mitgliedern der NÖ. Saatbaugenossenschaft (derzeit 272 aktive Vermehrer) 1.330 Hektar bzw. 83 % vermehrt. Von dieser Fläche entfielen rund 148 Hektar bzw. 11 % auf die biologische Saatgutvermehrung. Erfreulich auch, dass von der gesamten Vermehrungsfläche  65 % mit Züchtungen der NÖS bepflanzt werden. Die Vegetation verlief alles andere als optimal für die Kartoffelbestände. Mai und Juni waren im Durchschnitt der Jahre zu heiß. Durch die fehlenden Niederschläge schafften manche Kartoffelbestände keinen Reihenschluss. Diese Umstände führten zu mäßigen Knollenansätzen im Waldviertel und zu schlechten Ansätzen im Weinviertel. Die Ergebnisse der Virustestung waren nicht zufriedenstellend; die Aberkennungsrate lag bei 15 %. Letztendlich stand eine Menge von 18.500 Tonnen an vermarktungsfähiger Ware zur Verfügung. Der Absatz ging auf Grund der fehlenden Ware zurück; vor allem der Exportmarkt konnte nicht ausreichend bedient werden. Um den Inlandsbedarf zufriedenstellend abdecken zu können, mussten Deckungskäufe getätigt werden, was einen hohen finanziellen Aufwand bedeutete. Trotzdem konnte ein positives Ergebnis erwirtschaftet werden. Der Umsatzerlös betrug im Geschäftsjahr 2017/2018 rund 11,6 Mio. Euro.

Mit dem Tag der Generalversammlung schieden auch verdiente Funktionäre aus dem Gremium der NÖS aus. Als Dank für seinen Einsatz wurde Herrn Johann Binder aus Pürbach, der 13 Jahre im Aufsichtsrat und dann 12 Jahre als Obmann-Stellvertreter fungierte, die Ehrenurkunde der NÖ. Saatbaugenossenschaft überreicht und mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Weiters schied Herr Karl Weissinger aus Groß Meinharts aus, der 22 Jahre seine Funktion im Aufsichtsrat wahrnahm. Ihm wurde mit ehrenden Worten die Ehrennadel in Silber und die Urkunde der NÖS überreicht. Bis Herr DI Ferdinand Lembacher als Generalsekretär in die LK Österreich berufen wurde, nahm er in seiner vorherigen Funktion als Pflanzenbaudirektor der LK NÖ an den Sitzungen des Vorstandes und Aufsichtsrates der NÖS teil und stand der Genossenschaft in beratender Funktion zur Seite. Er setzte sich für die Genossenschaft bei den verschiedensten Institutionen ein. Als Dank und Anerkennung wurde er mit der Ehrenurkunde der NÖS und der Ehrennadel in Silber geehrt.

Außerdem wurden zwei langjährigen Mitarbeiter, die in den wohlverdienten Ruhestand traten, geehrt. Als Dank für ihren Einsatz und ihre Treue zum Betrieb wurde an Herrn Josef Bauer aus Grünau und an Herrn Otmar Reindl aus Freistadt die Ehrenurkunde der NÖS und die Ehrennadel in Silber überreicht. Herr DI Ferdinand Lembacher konnte als Referent für die Generalversammlung gewonnen werden. Er berichtete zum Thema: „Herausforderungen für die Agrarpolitik aus bäuerlicher und gesellschaftlicher Sicht“.  Im Wesentlichen ging er auf die laufenden GAP-Verhandlungen ein und berichtet über den aktuellen Stand der Dinge und die Entwicklung. Er berichtet über Änderungen und Neuerungen und ob der Zeitplan eingehalten werden kann. Demnach rechnet er nicht damit, dass das neue ÖPUL-Programm vor Ende 2020 fertig ausverhandelt sein wird. Es wird mindestens ein Übergangsjahr geben.

In seinem weiteren Vortrag geht er auf die Frage ein, ob die Produktion von Lebensmittel den Wünschen der Kunden und Konsumenten angepasst werden kann. Er ist der Meinung, dass es prinzipiell möglich ist, jedoch mit einem höheren finanziellen Aufwand. Dieser müsste natürlich von den Konsumenten akzeptiert und abgedeckt werden.

(Presseaussendung NÖN vom 01.02.2019)

 Sortenpräsentation

Die Niederösterreichische Saatbaugenossenschaft ( NÖS ) in Meires hat am 18. Oktober 2018 die traditionelle Sortenpräsentation abgehalten. Bei dieser wird das ganze Spektrum an Kartoffelsorten zur Schau gestellt, welches die NÖS vertreibt beziehungsweise werden auch vielversprechende Neuzüchtungen vorgestellt, die den zukünftigen Kartoffelmarkt bereichern sollen. Zu dieser Veranstaltung sind die in- und ausländischen Geschäftspartner der NÖS geladen sowie Vertreter der Behörden und Institutionen in Österreich wie AGES und Landwirtschaftskammer, die sich mit Kartoffeln befassen. Inländische Vertriebspartner sind die RWA, Lagerhausorganisation und der Landesproduktenhandel. Auch die Vertreter jener Vermehrungsorganisationen in Österreich, die sich ebenfalls mit den Erdäpfeln befassen sind an diesem Tag zum gegenseitigen Gedankenaustausch in Meires vertreten. Das starke Interesse ausländischer Kunden und Partner zeigte der NÖS, dass sie mit ihren Züchtungen auch am internationalen Markt mitreden kann. Herr Daniel Probst von Europlant Deutschland und Herr Adrie Omtzigt von Agrico Holland gaben einen kurzen Überblick über den Internationalen Saatkartoffel- und Speisekartoffel-markt.

 Krautschläglervorführungen

Am Donnerstag den 12. Juli und am Freitag den 13. Juli veranstaltete die NÖS  Feldvorführungen mit dem Grimme Krautschlägler KS 75-4.

Da momentan der Stand um die Wiederzulassung des Wirkstoffes Diquat noch fraglich ist, konnten  wir an beiden Tagen eine große Anzahl unserer Mitglieder begrüßen. 

Bedanken möchten wir uns  bei Herrn Roman Bauer von der Firma Grimme und beim RLH-Technikcenter Zwettl für die Bereitstellung des

Generalversammlung 2018

Am 16. Jänner 2018 fand im Gemeindesaal in Windigsteig die Generalversammlung der Niederösterreichischen Saatbaugenossenschaft statt. Obmann Erich Kaltenböck und die Geschäftsführer Dipl.-Ing. Felix Fuchs und Ing. Manfred Herynek konnten eine positive Bilanz 2016/2017 vorlegen.

Die Saatgutvermehrungsfläche betrug 2016 in Österreich 1.617 Hektar. Davon wurden von den Mitgliedern der NÖ. Saatbaugenossenschaft (derzeit 272 aktive Vermehrer) 1.344 Hektar bzw. 83 % vermehrt. Von dieser Fläche entfielen rund 143 Hektar bzw. 11 % auf die biologische Saatgutvermehrung. Erfreulich auch, dass von der gesamten Vermehrungsfläche  66 % mit Züchtungen der NÖS bepflanzt werden. Die Vegetation verlief optimal für die Kartoffelbestände. Immer wiederkehrende Niederschläge und optimale Temperaturen sorgten pflanzenbaulich für hervorragende Ausgangsbedingungen einer guten Ernte. Ende August und Anfang September herrschten gute Bedingungen für die Ernte, jedoch musste diese im Waldviertel aufgrund der warmen Temperaturen für einige Tage unterbrochen werden. Im Weinviertel dagegen waren die Rodebedingungen durch viele Niederschläge erschwert. Die Roherträge sowie die Saatgutausbeuten waren überdurchschnittlich. Die Ergebnisse der Virustestung vielen sehr gut aus; so lag die Aberkennungsrate bei nur 2,8 %. Auf Grund der sehr hohen Saatgutausbeuten und der sehr guten Testergebnisse stand im Herbst eine Menge von 28.500 Tonnen an anerkannter Ware zur Verfügung. Der Verkauf lief sehr gut. In Summe wurde eine Saatgutmenge von knapp 25.500 Tonnen abgesetzt, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 25 % entspricht. Positiv war auch, dass der Exportanteil enorm gesteigert werden konnte. Die Exportmenge betrug 5.900 Tonnen und war somit um 2.200 Tonnen höher als im Vorjahr. Der Umsatzerlös betrug im Geschäftsjahr 2016/2017 rund 12,7 Mio. Euro.

Die Veranstaltung wurde durch den Besuch von Herrn Landesrat Ludwig Schleritzko in Vertretung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner aufgewertet. In seinem Referat ging er unter anderem auch auf die aktuelle Situation in der Landwirtschaft ein und betont, dass sich die Herausforderungen stetig verändern. Er lobt die professionelle Arbeit und den Zusammenhalt, die Innovativen Wege, die beschritten werden und die naturnahe Wirtschaftsweise.

Innovative Wege wolle man auch in der NÖ Landesregierung beschreiten und die Herausforderungen ebenfalls miteinander meistern.

(Presseaussendung NÖN vom 24.01.2018)

Presseaussendung in der Zeitschrift: Die Landwirtschaft vom Dezember 2017

90 Jahre NÖS

Dieses Jubiläum der Niederösterreichischen Saatbaugenossenschaft wurde am 24. Juni 2017 in der Zentrale und Zuchtstation Meires im Rahmen einer Festveranstaltung gefeiert. Obmann Erich Kaltenböck konnte zahlreiche in- und ausländische Gäste begrüßen. Unter den inländischen Gästen befanden sich vor allem Agrarpolitiker, Funktionäre und Mitglieder der NÖS, weiters Vertreter von öffentlichen Institutionen, sowie Kunden, ehemalige Funktionäre und Mitarbeiter. Bei den ausländischen Gästen handelte es sich vorwiegend um Geschäftspartner aus Deutschland, Holland, Griechenland, Rumänien, Tschechien, Türkei, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Armenien und der Schweiz.

Der Vizebürgermeister der Marktgemeinde Windigsteig, Herr Ing. Nikolaus Noe-Nordberg richtete Grußworte an die Festversammlung und hob hervor, wie wichtig dieser Betrieb für die Gemeinde und die Region unter anderem auch als Arbeitgeber ist.Herr Maarten Vossen von Agrico Holland und Herr Jörg Eggers von der Firma Europlant aus Deutschland wiesen auf eine langjährige Verbindung und die gute Zusammenarbeit mit der NÖS hin. Die Festrede hielt seitens der NÖ. Landesregierung Frau Nationalrätin Martina Diesner-Wais in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner. Sie skizzierte die Kartoffelwirtschaft in Österreich bzw. lobte den Weg, den das Unternehmen im Zuge der EU-Osterweiterung erfolgreich eingeschlagen hat. Der Obmann der NÖS bedankte sich bei allen Institutionen, Kunden, Funktionären und Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit.

Die NÖS mit 280 Vermehrern  im konventionellen Bereich und 40 Vermehrern im biologischen Anbau produziert jährlich rund 23.000 Tonnen Saatgut auf einer Fläche von ca. 1.300 ha.

Herr Obmann Kaltenböck betonte, dass es nur durch die gute Zusammenarbeit zwischen Funktionären und Mitarbeitern möglich ist, ein Unternehmen so positiv zu gestalten.

Am Nachmittag wurde das Programm mit einem „Tag der offenen Tür“ fortgesetzt. Im Film über die NÖS, der im letzten Jahr gedreht wurde, sowie bei Führungen durch den Betrieb konnte den Besuchern ein Einblick in die Arbeiten der Züchtung gewährt werden. Rund 1.000 Personen überzeugten sich von den Aktivitäten der NÖS. Besonders beeindruckt waren die Besucher davon, dass eine relativ kleine Firma mit ihren züchterischen Ergebnissen (wie z.B. die Sorten Hermes, Ditta oder Tosca) im internationalen Geschehen so eindrucksvoll mitwirken kann.

Meires, 26. Juni 2017

Downloadlink: 90- Jahre Webbroschüre

Neue Sorten

Die NÖ. Saatbaugenossenschaft, als Österreichs einziger Kartoffelzüchter,
züchtet neue Kartoffelsorten, die sich im landeskulturellen Wert von in der Sortenliste eingetragenen Sorten unterscheiden,
d.h. eine Verbesserung für den Pflanzenbau oder für die Verwertung des Ernteguts
oder der aus dem Erntegut gewonnen Erzeugnisse erwarten lässt.

Alle neuen Sorten